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Kultivierung.

Es hat seine guten Gründe, warum die Herbstanemone "Honorine Jobert" nun seit fast 150 Jahren in unseren Gärten zu finden ist. Denn sie ist eine ausgesprochene Schönheit unter den Garten-Stauden. Und robust, pflegeleicht und langlebig noch dazu.
Ihr Wuchs ist horstartig. Durch kurze Ausläufer werden die Horste mit den Jahren immer größer und können bis zu einem Meter Durchmesser erreichen. Ihre Blütenstiele sind gut einen Meter hoch. Am oberen Ende erscheinen die rein weißen Blüten und haben einen Durchmesser von gut fünf Zentimetern. Sie blüht reichlich vom ausgehenden Sommer bis weit in den Herbst hinein. Im lichten Schatten und Halbschatten und auf humosem, feuchtem Boden gedeiht sie besonders gut. Gerade für den herbstlichen Flor, wenn die Blütenfülle im Garten langsam nachlässt, ist sie von großem gärtnerischen Wert. Kombiniert mit Gehölzen mit buntem Herbstlaub oder auch vor dunkelgrüne Nadelbäume gepflanzt entfaltet sie ihre volle Wirkung. Nach der Blüte entwickeln sich im Spätherbst und beginnenden Winter attraktive, watteähnliche Fruchtstände, die im Gegenlicht cremeweiß leuchten.
Eine mit Kompost angereicherte Mulchschicht, die zu beginn des Winters aufgetragen wird, dankt sie mit kräftigem Austrieb im Frühjahr. Bei Bodentrockenheit sollte sie gegossen werden. Davon abgesehen benötigt die Anemone japonica "Honorine Jobert" keine Pflege und kann Jahrzehnte alt werden.

Ende